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ibet-Forum „Die Zukunft der Daseinsvorsorge“
Wie Land und Gemeinden die Herausforderungen von morgen bewältigen

am 29. November 2011, Festspielhaus Bregenz

Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Altersheime, Schwimmbäder und Verwaltungsgebäude – jede Gemeinde muss ihre Bevölkerung im Rahmen des Auftrages zur öffentlichen Daseinsvorsorge mit Infrastruktur und umfassenden Leistungen versorgen. Knappe Kassen, weniger Bundesmittel, der demografische Wandel und der Trend zur Urbanisierung stellen jedoch nicht nur kleine Ortschaften, sondern auch die Bezirksstädte vor finanziell schwer lösbare Aufgaben.

Wie können die Gemeinden und das Land Vorarlberg die heutigen Herausforderungen in der Daseinsvorsorge kostensparend meistern? Schaffen neue Herangehensweisen und Kooperationsmodelle zusätzliches Einsparungspotenzial? Die ibet will Entscheidern aus Politik und Verwaltung einen Überblick über zukunftsweisende Lösungsansätze liefern und den Austausch zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft intensivieren. Dabei liegt der Fokus auf der Intensivierung von Gemeindekooperationen, Reformen im Gesundheitssystems und erfolgreichen Public Private Partnership-Modellen.

Zum ausführlichen Programm geht es hier

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ibet 2010 im Rückblick

Rund 130 Vertreter der Lebensmittelbranche informierten sich beim Impulsforum ibet 2010 in Innsbruck über die neuesten Zukunftstrends. "Wo die Wissenschaft darüber entscheidet, was wir essen sollen, wird der Gegentrend Romantik stärker", sagte Trendforscher David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institute in seinem viel akklamierten Vortrag. Bosshart: "Wir sehnen uns nach dem Echten und einem neuen Lebensgefühl, nach Handwerksarbeit und Herkunftsbezeichnung. Nicht mehr der Starkoch, sondern der Bauer ist der neue Held. Denn er verkörpert noch Ursprung."

Bewusste Ernährung
"Bewusste Ernährung und der Wunsch nach Gesundheit und Wohlbefinden werden das Konsumentenverhalten zunehmend bestimmen", erklärte Klaus Zimmermann, Leiter der Entwicklungszentren von Nestlé. Der international tätige Konzern bekenne sich zu Forschung und Entwicklung sowie den daraus resultierenden Innovationen, erläuterte Zimmermann: "Wir haben das Ziel, mit unseren Produkten die Lebensqualität der Konsumenten zu steigern. Dabei legen wir den Fokus auch auf Menschen mit speziellen Ernährungsbedürfnissen und Kunden mit geringem Einkommen." Ein weiterer Faktor, der das Konsumentenverhalten beeinflusse, seien ethische und ökologische Themen: "Unsere Produkte sollen möglichst wenig negative Einflüsse auf die Umwelt haben", sagte Zimmermann.

Bio weiterhin gefragt
Mit einer weiterhin dynamischen Entwicklung der Bio-Branche rechnete Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich, in ihrem Vortrag. Wie sich die österreichischen Heumilch-Bauern und -Verarbeiter positionieren, zeigte Andreas Geisler von der ARGE Heumilch auf. Über den Wert von Gütesiegeln informierte Martin Greßl von der AMA, Wendelin Juen (Agrarmarketing Tirol) stellte die Aktion "Bewusst Tirol" vor. Die Bedeutung von Marken skizzierte Berater Markus Webhofer: "Erfolgreiche Marken nehmen zum Beispiel Opposition zum Bestehenden ein." In Talkrunden wurde über Konsumentenvertrauen und das Zusammenspiel von Lebensmitteln und Tourismus diskutiert.

Ibet 2010 Rund 130 Teilnehmer waren bei der ibet 2010 in Innsbruck dabei.

Ibet 2010 Veranstalter Ulrich Müller (li.) mit den beiden Keynote-Speakern David Bosshart (Gottlieb Duttweiler Institute, 2. v. li.) und Klaus Zimmermann (Nestlé, re.) sowie Martina Hörmer (Ja! Natürlich).

Ibet 2010 Stefan Recheis (Recheis Teigwaren), Marcus Wörle (Wirtschaftskammer) und Hans Lechleitner (Arbeiterkammer, v. re.) diskutierten mit Moderatorin Silvia Meißl zum Thema Konsumentenvertrauen.

Ibet 2010 Tourismusprofis unter sich: Joe Margreiter (Tirol Werbung), Seppl Haueis (Postgasthof Gemse), Wendelin Juen (Agrarmarketing Tirol) und Christoph Holzer (Spar, v. re.).

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